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Einige Fakten über Hawaii


Einige Fakten über Hawaii

Von Serge K. King, Übersetzung: Astrid Mohr-Kiehn

Wie ich auf meinen Reisen festgestellt habe, wissen die Menschen nicht allzu viel über unseren Staat, den 50. Bundesstaat der Vereinigten Staaten. Deshalb sollen einige Fakten zu Ihrem Wissen über die Heimat der Philosophie, die wir lehren, beitragen.

Der US-Bundesstaat Hawaii besteht aus etwas mehr als 130 Inseln, Inselchen und Felsen, die sich über 2400 Kilometer erstrecken: vom Südosten etwa auf der Höhe von Mexico City bis hin zum nordwestlichen Ende, das etwa auf der Höhe von Houston liegt. Etwa 99,9 % der Landfläche all dieser Inseln liegen jedoch auf einer eng beieinanderliegenden Gruppe aus acht größeren Inseln am südlichen Ende des Archipels. Rein in Landfläche gemessen ist dieser Bundesstaat größer als Connecticut.
Im Staat Hawaii leben etwa 1,5 Millionen Menschen, davon 80 % auf der Insel Oahu. Etwa 23 % der Bevölkerung sind europäischer Abstammung (und werden „Haole“ genannt), ein ähnlicher Prozentsatz der Menschen ist japanischer Herkunft. Ungefähr 21 % der Bewohner haben hawaiianische Wurzeln. Die übrige Bevölkerung setzt sich aus den verschiedensten Ursprungsländern zusammen. Nicht jeder, der in Hawaii geboren ist, darf als Hawaiianer bezeichnet werden. Dieser Begriff ist denjenigen Personen vorbehalten, die einheimische (oder „ursprüngliche“) Hawaiianer (englisch: „Native Hawaiians“) sind, oder zumindest zu einem Mindestanteil einheimische, hawaiianische Wurzeln nachweisen können. Nebenbei: Weder im englischen noch im hawaiianischen Sprachgebrauch gibt es das Wort „Hawai'ian“, und so besteht erst recht im Deutschen kein Grund, „hawai'ianisch“ zu verwenden.

Hawaii, also „Big Island“ (oder in der hawaiianischen Sprache: Hawai'i), ist die Insel, deren Name für den Bundesstaat übernommen wurde. Etwa zwei Drittel der Landfläche des Staates befinden sich auf Big Island. Niemand weiß mit Sicherheit, was der Name ursprünglich bedeutete, denn der Begriff „Hawai‘i“ ist wahrscheinlich ein Teil eines viel älteren Namens. Eine mögliche Bedeutung ist jedoch „Ort des Wassers des Lebens“. Die Insel ist bekannt für Orchideen, Kaffee, die Macadamia-Nuss - und die Vulkane. Big Island hat fünf große Vulkane. Einen Ausbruch des Mauna Kea (auf dem es manchmal schneit) und des Kohala (im Norden) hat es zuletzt in vorgeschichtlichen Zeiten gegeben. Der Vulkan Hualalai, an der Kona-Küste, war etwa um 1800 zum letzten Mal ausgebrochen. Sowohl der Mauna Loa (auch hier schneit es gelegentlich) als auch der Kilauea (die legendäre Heimat von Pele, der Vulkangöttin) rufen sich noch immer relativ häufig durch einen Ausbruch in Erinnerung. Wenn man seine Gesamthöhe vom Entstehungsbeginn unterhalb des Meeresgrundes misst, ist der Mauna Loa übrigens der höchste Berg der Erde. Ungefähr 35 Kilometer vor der Südküste von Big Island befindet sich unter Wasser ein neuer, aktiver Vulkan, Loihi.

Maui, die zweitgrößte Insel des Archipels, ähnelt ihrer Form nach Tahiti: sie besteht aus zwei Vulkanen mit einer Landbrücke dazwischen. Viele Menschen glauben, dass sich der Name der Insel von dem schamanischen Helden der alten Legenden herleitet, von Maui Kupua. Der größere der beiden Vulkane, Haleakala, brach zuletzt im Jahr 1790 aus. Maui ist bekannt für die Stadt Lahaina (die Stadt ist ein alter Walfängerhafen und ein modernes Touristen-Mekka), ausgezeichnete Zwiebeln und Anlagen mit Eigentumswohnungen. Darüber hinaus werden auf Maui auch sehr gute Ananas und Weintrauben angebaut. Im östlichen Teil der Insel befinden sich die üppigen Regenwälder an der Straße nach Hana und die Seven "Sacred" Pools (die zum Baden und zum Säubern der Wäsche genutzt wurden und somit rein gar nichts Heiliges an sich haben – außer der Tatsache, dass sie auf der wunderschönen Insel Maui liegen).

Oahu (oder O'ahu), die drittgrößte Insel, wird häufig als „The Gathering Place“ („Der Versammlungsort“) bezeichnet. Das könnte sich aus dem Wortbestandteil „ahu“ herleiten, was „Ansammlung“ oder „Haufen“ bedeuten kann, oder es könnte sich aus der Tatsache erklären, dass die Bevölkerungsdichte auf dieser Insel am höchsten ist. Wenn als Name allerdings tatsächlich O'ahu zugrunde gelegt wird, bezieht sich dies auf einen Mantel oder ein Cape, und das lässt sich nicht wirklich sinnvoll deuten. Oahu ist bekannt durch den Diamond Head, Honolulu, Waikiki und Pearl Harbor sowie durch verschiedene Militärstützpunkte. Waikiki wird gerne als Touristenfalle bezeichnet, aber dennoch verfügt Waikiki ohne Zweifel über die besten Möglichkeiten zum Shoppen sowie über einen der schönsten Strände der Inselkette. Einer der besten Orte zum Studium der alten hawaiianischen Kultur ist das Bishop Museum in Honolulu. Darüber hinaus ist die Nordküste von Oahu berühmt für einige der besten Surf-Spots auf der ganzen Welt – und manchmal der gefährlichsten (im Winter sind Wellen mit einer Höhe von 9 Metern keine Seltenheit).

Kauai (oder Kaua'i) ist die viertgrößte der Inseln. Der Name kann „der große Regen“ bedeuten. Die Insel wird als „Garteninsel“ bezeichnet. Heute wird Kauai von einigen Hawaiianern als der spirituellste Teil der Inselgruppe betrachtet. Kauai ist berühmt für die herausragend schöne Natur, darunter die Fern Grotto und die Na Pali-Küste, für die sagenumwobenen Menehune (ein hawaiianisches Volk aus der alten Mythologie), für die Gebirgswälder von Koke'e, für den gefährlichen und mysteriösen Alaka'i Swamp und für Mount Waialeale (mit durchschnittlich mehr als 11.500 mm Niederschlag im Jahr der „regenreichste Ort der Erde“).

Molokai (oder Moloka'i) ist die fünftgrößte Insel. Sie wird heute die „Freundliche Insel“ genannt. Noch vor wenigen Jahren lautete die Bezeichnung für diese Insel jedoch „The Lonely Island“, einsame Insel. Der Wunsch, den Tourismus zu fördern, hat zu dieser Änderung geführt. Ich nehme an, dass der Name „Schulung (ka'i) des Flechtens (molo)“ bedeutet und sich auf die Schulung von Kahunas bezieht, denn tatsächlich gab es dort mehr Schulen als irgendwo sonst. Molokai ist bekannt für die alte Leprakolonie, das Reiten auf Mulis über abenteuerliche Pfade entlang der Klippen, die Tempel und seinen niedrigen Entwicklungsstand.

Lanai (oder Lana'i) ist die sechstgrößte Insel des Archipels. Diese Insel ist unter dem Namen „Pineapple Island“ bekannt, weil dort auf sehr großen Flächen Ananas angebaut wurde. Der Name Lanai bedeutet entweder „steifer Rücken“ (mit Bezug auf die einzige Erhöhung auf der Insel) oder aber „Veranda“ (möglicherweise gemeint als die Veranda von Maui), aber Lana'i bezeichnet eine bestimmte Art der Süßkartoffel, die in den alten Tagen eine sehr wichtige Kulturpflanze war. Heute gibt es die großen Ananasplantagen nicht mehr. An deren Stelle sind Urlaubs-Resorts entstanden. Trotzdem gibt es auch heute noch viel unbebautes Land und einsame Strände. Die Einwohnerzahl der Insel liegt bei etwa 2000.

Niihau (oder Ni'ihau), die siebtgrößte Insel, wird die „Verbotene Insel“ genannt. Um diesen Begriff wird viel Aufhebens für die Touristen gemacht. Tatsächlich kann man sie als „verboten“ bezeichnen, weil die gesamte Insel mit ihren ca. 180 km2 eine private Ranch ist, die der Familie Robinson gehört. Der hawaiianische Name bezeichnet eine Art der Yamswurzel, ebenfalls eine wichtige Kulturpflanze. Für Touristen wird gerne der Eindruck erweckt, dass die dort lebenden Hawaiianer noch nach der alten Tradition leben würden. Es ist aber eher so, dass sie in einer Stadt leben, die als typisch für die Zeit der Plantagen des neunzehnten Jahrhunderts gelten kann. Die Insel ist berühmt für eine bestimmte Art von Muschelketten, die dort hergestellt werden. Im einzigen Ort der Insel leben um die 200 Einwohner. Nach meinen Informationen ist bis zur dritten Klasse Hawaiianisch noch immer die Hauptsprache in der Schule.

Die kleinste der „größeren“ Inseln ist Kahoolawe (oder Kaho'olawe). Die Fläche beträgt nur 115,5 km². Der Name bedeutet „Die weggenommen wurde“. Ich weiß nicht, wann dieser Name erstmals verwendet wurde, aber genau so sehen die Hawaiianer und der Bundesstaat Hawaii ihre Situation in Bezug auf diese Insel heute. Nach den Ereignissen in Pearl Harbor nahm die Navy die Insel an sich und nutzte sie für Bombenübungen. Selbst heute wehrt sich die Navy gegen die Rückgabe. Derzeit gibt es eine starke Bewegung, die das Ziel hat, die Insel zu einem Zentrum für die hawaiianische Kultur zu machen. In diese Richtung wurden inzwischen auch schon einige Fortschritte erzielt. Der alte Name für diese Insel lautete „Kanaloa“, was auch der Name eines uralten Meeresgottes ist. Früher war die Insel ein wichtiger Ort für die Schulung in der Kunst der Navigation.

Das Motto der Monarchie, der Republik und des Bundesstaates lautet: Ua mau ka 'ea o ka 'aina i ka pono, was gewöhnlich falsch als „Das Leben des Landes wird durch die Rechtschaffenheit bewahrt“ übersetzt wird. Das klingt zwar gut, aber ergibt keinen logischen Sinn. Der Kontext, in dem Kamehameha III diese Aussage getroffen hatte, war anlässlich der Wiederherstellung der Souveränität des Königreichs durch die britische Regierung nach einer illegalen Machtübernahme durch einen übereifrigen Marineoffizier. Eine wohl angemessenere Übersetzung wäre: „Die Souveränität des Landes hat Bestand durch angemessenes Verhalten“ (seitens der Briten).


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