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Aktuelle Hawaii-News


Pele schreitet unaufhaltbar voran


Stand 4. Juni 2018

Die Insel Big Island setzt sich aus fünf Vulkanen zusammen, von denen drei aktiv und zwei inaktiv sind. Der Kīlauea ist der aktivste dieser Vulkane, sogar einer der aktivsten Vulkane der Erde. Der aktuelle Ausbruch des Kīlauea begann am 3. Januar 1983. Die Hauptaktivität über diesen langen Zeitraum fand jedoch nicht im Hauptkrater ganz oben statt, sondern schwerpunktmäßig im einige Kilometer bergab befindlichen Krater Puʻu-ʻŌʻō. Von dort floss die Lava weiter bergab, manchmal bis zum Ozean, meist aber innerhalb des Hawaiʻi Volcanoes National Park und meist auch weitab von bewohnten Gebieten. Ein Großteil der Lava floss dabei unterirdisch in sogenannten Lavaröhren, die nur stellenweise an der Oberfläche sichtbar wurden.

Die aktuelle Episode dieses seit 35 Jahren andauernden Ausbruchs setzte sehr unscheinbar am 3. Mai 2018 ein. Nach einigen Erdbeben die Tage zuvor – was auf Big Island nicht außerordentlich ungewöhnlich ist - zeigten sich in dem bewohnten Waldgebiet Leilani Estates im Distrikt Puna, das 40 km östlich der Caldera des Kīlauea sowie sehr viel weiter unten in Meeresnähe liegt, zunächst einige Risse im Boden sowie auf den Straßen. Diese Risse weiteten sich allmählich, erste Lava quoll hervor, bewegte sich aber nur ca. 10 Meter weit.

Leilani Estates liegt mitten in der sogenannten Lower East Rift Zone des Kīlauea, dem östlichen Grabenbruch. Dies ist quasi eine „Sollbruchstelle“ des Vulkans. Wissenschaftler hatten schon im Jahr 1992 vorhergesagt, dass dort früher oder später ein vulkanisches Ereignis stattfinden könnte. Das konnte bald sein oder erst in einigen Jahrzehnten oder Jahrhunderten.

Noch am 3. Mai wurden die Bewohner behördlich aufgefordert, das betroffene Gebiet zu verlassen. Man musste sich einen Überblick verschaffen, wie gravierend die Entwicklung sein würde.

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Quelle: USGS

Am 4. Mai 2018 erschütterte dann ein Erdbeben der Stärke 6,9 die Insel, das stärkste Erdbeben dort seit 1975. Es wurde von weiteren starken Erdbeben begleitet. Die Wände der Häuser wackelten, Schränke fielen um. Aus den Rissen in Leilani Estates drangen zeitweise giftige Schwefelgase an die Oberfläche.

Die Erdbeben setzten sich fort. Innerhalb von zwei Tagen konnten die Seismologen mehr als 150 kleine und mittlere Erdbeben (Stärke 2 und 3) am Kīlauea messen. Dort sind zwar Erdbeben der kleineren und mittleren Sorte durchaus als normal zu bezeichnen, aber diese Anzahl war dann doch eine kleine Sensation, sogar für die Experten.

Über die nächsten Tage und Wochen taten sich neue Spalten in dem bewohnten Waldgebiet auf. Mehr Lava strömte nach, wenn auch sehr langsam. Anfangs konnte man gemütlich vor der Lava herlaufen. Gefährlich waren allerdings die vulkanischen Gase. Immer mehr Straßenzüge waren betroffen. Häuser fielen der Lava zum Opfer, mehr und mehr. Die Behörden verhingen in dieser wechselvollen Zeit keine dauerhafte Räumung des Gebiets, weil das Fortschreiten der Ereignisse phasenweise sehr gemächlich war.

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Quelle: USGS

Ruhige Phasen wechselten sich aber dann mit hektischen Ereignissen ab. Die Rettungsdienste räumten das Gebiet, wenn Gefahr für Leib und Leben bestand. Wenn die Gefahr abflaute, konnten die Menschen in ihre Häuser zurück, soweit sie nicht unmittelbar betroffen waren. Viele Menschen nutzten diese Zeiten, um ihre Habseligkeiten aus den Häusern in Sicherheit zu bringen. Man wusste ja nie, was die Feuergöttin Pele, die in den Augen der Hawaiianer die treibende Kraft hinter dem Geschehen ist, noch vorhatte.

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Quelle: USGS

In der Zwischenzeit sank der Lavaspiegel oben in der Caldera immer weiter ab, die Explosionsgefahr im Krater stieg. Das geht auf das Gasgemisch im Vulkan zurück, aber auch auf die Tatsache, dass mit dem Absinken des Lavapegels der Grundwasserspiegel erreicht wird. Wenn dort dann das heiße Gestein mit dem Wasser zusammentrifft und die Kraterröhre nach oben frei ist, kommt es zu Wasserdampf-Explosionen, mit denen riesige Gesteinsbrocken in die Luft geschleudert werden können. Auch ohne solche großen Explosionsereignisse werden immer wieder Aschewolken sowie winzige Glaspartikel ausgestoßen, die Mensch, Tier und Pflanzen in der betroffenen Region das Leben schwer machen. Einige besonders große Ereignisse erzeugten eine vulkanische Wolke, die bis zu 10.000 Meter hoch aufstieg.

Die ganze Zeit über bestand die Hoffnung, dass sich die Aktivitäten unten in Puna, in Leilani Estates, wieder beruhigen würden. Schon vier Jahre zuvor hatte die Feuergöttin Pele den für die Region sehr wichtigen Ort Pahoa verschont, obwohl sie bereits die Stadtgrenze erreicht hatte. Jede ruhige Phase des aktuellen Ereignisses nährte die Hoffnung, jetzt sei es genug und die Menschen könnten ihr normales Leben wieder aufnehmen. Aber dieses Mal hatte Pele einen umfangreicheren Plan.

Die Risse im Boden sowie die Ausdehnung der Lava nahmen immer weiter zu. Immer wieder wurden Schwefelgase und auch Methan freigesetzt, zum Teil mit lautem Knall, der an Kanonendonner erinnerte.

Mehr und mehr Lava quoll aus den Spalten, die nun dünnflüssiger war. Durch den hohen Druck und die flüssige Lava gab es Fontänen, die teilweise bis zu 70 oder 80 Meter noch sprudelten. Die schiere Menge an Lava sowie die neue Konsistenz führen dazu, dass sie sich deutlich schneller fortbewegte als anfangs. Somit stieg einerseits die Gefahr, andererseits lag zu diesem Zeitpunkt der Schwerpunkt des Geschehens südlich von Leilani Estates, innerhalb eines Waldschutzgebiets, also einem sehr wenig besiedelten Gelände.

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Quelle: USGS

Schließlich aber brach der mittlerweile sehr breite Lavastrom aus dem Waldgebiet heraus und überquerte Highway 137, eine wichtige Verbindungsstraße, um sich auf der anderen Seite der Straße in den Ozean zu ergießen.

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Quelle: USGS

Damit war Madame Pele aber noch nicht am Ende mit ihrem Werk. Nun reaktivierte sie eine frühere Ausbruchsstelle innerhalb der Leilani Estates und schickte die Lava in die andere, nördliche Richtung. Dort befand sich eine Anlage zur Gewinnung von Erdwärme, die von den Hawaiianern schon von Anfang an als eine Verletzung ihrer Werte und von Madame Pele abgelehnt worden war. Pele machte dem Betrieb der Anlage ein Ende, indem sie einen Teil der Anlage zerstörte. Eine weitere wichtige Verbindungsstraße wurde gekappt, als die Lava diese Strecke in der Nähe der Geothermie-Anlage überquerte.

Doch noch immer war es nicht genug. Mehr und mehr Lava floss nach, in Richtung Nordosten. Schließlich gelangte sie bei einem kleineren, schon bewaldeten Krater an, dem Kapoho Crater/Green Hill, und leerte den dort befindlichen größten Süßwassersee der hawaiianischen Inseln innerhalb kürzester Zeit, indem die heiße Lava das Wasser verdampfte und den See mit Lava füllte. Dieser See, Green Lake genannt, war nach Schätzung der Experten um die 400 Jahre alt gewesen.

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Quelle: USGS

Weiter, immer weiter drängte die Lava, bis sie schließlich am 4. Juni 2018 die Kapoho Bay erreichte, wo sie ein recht stattliches Delta ins Meer bildete und derzeit noch immer mit Lava füttert. Dabei wurden weitere, hier sogar einige Hundert Häuser zerstört.

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Quelle: Paradise Helicopters/Tropical Visions Video

Die Vulkangöttin Pele verändert die südöstliche Seite von Big Island grundlegend. Damit geht eine wunderbare Region der Inseln verloren, die mit ihren Landschaften und warmen Quellen nicht nur ausgesprochen paradiesisch und magisch war, es ist auch ein Platz, an dem sehr viele Einheimische verwurzelt sind. Puna ist sehr stark in den Herzen und in der Tradition verankert. Der Verlust ist ausgesprochen groß und schmerzhaft. Wir werden sehen, was Madame Pele weiter plant ....

Dennoch muss man sagen, dass bisher nur ein Mensch durch die Lava verletzt wurde und keine Todesfälle durch das vulkanische Ereignis bekannt sind. Das langsame Vorrücken der Vulkangöttin hat den Menschen die Möglichkeit gegeben, sich, ihre Tiere und ihre wichtigsten Habseligkeiten in Sicherheit zu bringen.

So dramatisch und gravierend diese Ereignisse für die betroffenen Menschen sind und waren, sollte eines nicht vergessen werden: Dieser Ausbruch betrifft nur einen winzigen Teil der Inselkette Hawaiʻi. Außerhalb dieses Gebiets geht das Leben, auch das touristische Leben, vollkommen ungestört weiter und ist davon ungefährdet. Dieses Ereignis ist kein Grund, einen geplanten Besuch in Hawaiʻi abzusagen.

Quellen:
U.S. Geological Survey (USGS) des U.S. Department of the Interior (Fakten und Daten zum Kīlauea, Fotos)
Paradise Helicopters/Tropical Visions Video (Foto)




Kīlauea: die Lava fließt wieder ins Meer

Seit dem 26. Juli 2016 fließt wieder ein Lava-Strom des Vulkans Kilauea ins Meer und läßt die Insel Big Island noch ein wenig größer werden ...

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Rückblick: Konzert im Schloss Nymphenburg

Am 14. Mai 2016 war es endlich soweit:
Loea Kawaikapuokalani Hewett, Hula-Meister aus Hawaii, trat im ausverkauften Johannissaal im Schloss Nymphenburg vor ein gespanntes Publikum. Anhand eigener Kompositionen und Tänze erzählte er von seinen familiären und kulturellen Wurzeln, von seinen reichhaltigen Erfahrungen mit Musik, Tanz und Poesie, spielte seine Lieder, sang und tanzte dazu.

Zunächst präsentierte Leoa einige Kahiko-Kompositionen, die er selbst sang und sich auf der Ipu Heke dazu begleitete. Tänzerisch unterstützt wurde er hierbei von seinen Schülern und Schülerinnen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Ungarn.

In wunderbarer Atmosphäre tanzte er nach der Pause ʻAuana-Tänze und zeigte, wie ein Meister mit 52 Jahren Erfahrung das Publikum bezaubern, faszinieren und mitreißen kann.

Mahalo nui loa!

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Hier zur Information die Konzertankündigung:

Einziges Konzert 2016 in Europa:

Loea Kawaikapuokalani Hewett

Hula-Meister aus Hawaii: Hula-Tanz, Gesang und Talk Story (Erzählung)
14. Mai 2016, 17:30 - 20:30 Uhr
Schloss Nymphenburg, München, Johannissaal (Orangerietrakt)

Loea Kawaikapuokalani Hewett ist weltweit einer der führenden Lehrer des hawaiianischen Hula-Tanzes.

Seit über 40 Jahren unterrichtet er hawaiianische Kultur, Spiritualität, Heilkunst und Hula-Tanz. Er ist Tänzer, Chanter, Choreograph, prämierter Haku Mele (Komponist), Kumu Hula (Meister-Hula-Lehrer) und Kahuna Ho’ola (Meister der hawaiianischen Heilkunst).

Dieser besondere Abend bietet die einzigartige Gelegenheit für einen Einblick in die hawaiianische Kultur.

Loea Kawaikapuokalani Hewett ist fest verwurzelt in der jahrhundertealten Tradition und Geschichte seiner Familie.
Er spricht auf dieser Grundlage und aus seinem Herzen über eine Auswahl seiner Lieder in ihrem Entstehungskontext.
Dieser wahre Meister seiner Kunst wird die Kompositionen in Gesang bzw. Tanz darbieten.

Veranstalter: Aloha International, Hawaii,
Anmeldung und weitere Informationen bei: Astrid Mohr-Kiehn
Eintrittskarten im Vorverkauf. Eintritt 25 Euro, Kinder ermäßigt.




Hawaii und Gentechnik
Die Insel Kauai wird von vier der größten Chemieunternehmen der Welt verklagt, weil sich diese Unternehmen nicht an ein Gesetz halten wollen, das von ihnen verlangt, offen zu legen, welche und wie viel Gifte sie versprühen. Tausende der Bewohner Mauis organisieren sich, um eine Abstimmung über ein Gentechnik-Moratorium zu erreichen. Mütter, Landwirte und ganz normale Bürger wehren sich mit einem klaren NEIN gegen ihre Vergiftung und sagen dafür JA zum Schutz ihrer Inseln und zu einer klügeren Landwirtschaft. Erfahren Sie mehr in der Diskussion des Gen-Experten Jeffrey Smith mit Landwirten, Müttern und Führungspersönlichkeiten aus den Gemeinden dazu, wie Hawaiianer das nächste Kapitel eines epischen Kampfes um Bürgerrechte und die Rechte der Natur aufschlagen.

Mit politischer Intrige, dem Aufstand der Bürger und bisher für unmöglich gehaltenen Aktionen klingt diese Geschichte wie ein Spionagethriller aus Hollywood. Als der Ground Zero für die Gentechnikforschung steht Hawaii in den nächsten sechs Monaten im Zentrum der Aufmerksamkeit, während sich die Kampagne für die Wahlen 2014 und die Rechtsstreitigkeiten entwickeln.

Die Ereignisse in Hawaii sind ein wunderbares Beispiel für eine unglaubliche Bewegung der Menschen weltweit, bei der Bürger ihren Regierungen und Unternehmen die Stirn bieten - und die Oberhand gewinnen.

Wenn Sie den Unterschied zwischen Gentechnik, Monsanto und Bio-Lebensmitteln verstehen wollen und wenn Sie sich inspirieren lassen wollen, indem Sie mehr darüber erfahren, wie ganz normale Menschen in ihren Gemeinschaften tief greifende Veränderungen bewirken, wenn Sie verstehen wollen, wie die Inseln Hawaiis Vorbilder dafür schaffen, wie es möglich ist, seine Rechte wahrzunehmen, um Gesundheit, das Leben und das Eigentum zum Wohl der eigenen Gemeinschaften zu schützen, nehmen Sie an diesem Ereignis teil.

(1,5 Stunden auf Englisch, online unter: pachamama.org/hawaiians-fight-monsanto-and-gmos/thank-you).
Online-Event: Mittwoch, 25. Juni, 5pm PT


Quelle: http://www.pachamama.org,
Übersetzung und Kürzung des Originaltextes durch Astrid Mohr-Kiehn











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